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Blutdruck

Der Blutdruck regelt den Blutkreislauf

Mit der Bezeichnung Blutdruck, auch Gefäßdruck genannt, wird der Druck des Blutes auf die Gefäßorgane beschrieben. Dabei wird das Blut aus dem Herzen druckartig über die Arterien und Adern in den Körper gepumpt. Die wesentliche Funktion des Blutdrucks ist es, die Organe und Kappilargefäße über das Herz-Kreislauf-System mit ausreichend Blut zu versorgen. Durch einen reibungslosen Blutkreislauf wird so gewährleistet, dass die Organe mit ausreichend Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden. Daneben werden mit dem Blut auch die entstandenen Stoffwechsel- oder Abfallprodukte wie z.B. Harnstoff oder Harnsäure zu den Ausscheidungs-Organen wie den Nieren oder dem Dickdarm transportiert.


Der Blutdruck als Gesundheits-Indikator

Wenn der Blutdruck zu hoch oder zu niedrig ist, kann dies negative Folgen für die Gesundheit haben. Stark Abweichende Werte beim Blutdruck werden daher in der Regel als Warnsignale für Herz- und Gefäßkrankheiten gewertet. Werden die abweichenden Blutdruck-Werte zu spät erkannt, können lebensbedrohliche Krankheiten am Herz-Kreislauf-System entstehen. Besonders gefährlich für die Gesundheit ist der Bluthochdruck (Hypertonie), wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird. Bei dem Bluthochdruck pumpt das Blut mit hohem Druck an die Gefäßwände von Organen, Arterien und Adern. Dadurch besteht ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Gefäßkrankheiten. Da der Bluthochdruck in der Anfangszeit keine spürbaren Beschwerden hervorruft, wird er häufig erst relativ spät festgestellt. Daher ist es notwendig, regelmäßig Blutdruck-Messungen durchzuführen. Die Messung des Blutdrucks kann von einem Arzt oder Apotheker oder mit einem eigenen Messgerät selbst zuhause durchgeführt werden.

Die Messung des Blutdrucks

Bei der Messung des Blutdrucks in den Aterien sind zwei Werte relevant: der systolische und der diastolische Wert. Der obere Wert, der in digitalen Blutdruckmeßgeräten angezeigt wird, steht für den systolischen arteriellen Druck. Der systolische arterielle Druck ensteht während der Phase, wenn sich das Herz anspannt und Blut in den Organismus pumpt. Der systolische Wert bemisst den Druck im Herzen, während des Moments, in dem die maximale Annspannung des Herzmuskels vorliegt. Der zweit Wert hingegen, der sich auf den diastolischen arteriellen Druck bezieht, spiegelt den absinkenden Blutdruck-Wert im Herzen wieder, wenn sich der nun entspannte Herzmuskel wieder mit Blut füllt.
Der ideale Wert für den Blutdruck liegt bei 120/80 mmHG. Dabei gelten Werte, die bei 139/85 mmHG liegen als noch akzeptabel. Übersteigt der Druck in den Arterien jedoch einen systolischen Wert von 140 mmHG und einen diastolischen Wert von 89 mmHG, liegt Bluthochdruck vor. Auch zu niedriger Blutdruck sollte überprüft werden. Niedriger Blutdruck ist zwar nicht so bedrohlich für die Gesundheit wie zu hoher Blutdruck, kann jedoch negative Begleitsymptome wie Schlappheit und Müdigkeit verursachen.

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